neuer Pott: Sakeschälchen (guinomi) David Morrison Pike

Zwei Neuerwerbungen, die erste ist hier zu sehen:

Wie man sieht: Just in Time! Die Kirschen blühen, und ich habe ein neues Sakeschälchen bekommen.
Der Töpfer ist David Morrison Pike, kurz Dave Pike, wie der Jazzmusiker. Mit einer bemerkenswerten Biografie. Auf ihn gestoßen bin ich über das Internet, weil ich Anfang April den Film „Kirschblüten – Hanami“ (zum wiederholten Mal) gesehen und danach Informationen zum Butoh-Tanz gesucht habe; ein Stichwort, das – unter anderem – auch in der Biografie des Töpfers auftaucht. Seine Stücke haben mir so gut gefallen, dass ich gleich zwei davon erwerben wollte.

Am 06.04.11 bestellt, am 07.04.11 losgeschickt, heute (19.04.11) angekommen. Sehr schnell! Vor allem, wenn man die aktuelle Situation in Japan bedenkt.

Die Technik wird als Nanban bezeichnet und ähnelt Bizen. Der Begriff bezeichnet auch fremd- bzw. ausländische Töpferei im Besonderen bzw. Fremdländisches im Allgemeinen. Ganz ursprünglich und in der Farbgebung variabel von ocker bis schwarz mit Blasen und Steinausblühungen, glatten und rauhen Stellen. Dieses Schälchen ist insgesamt von einer dunklen, mystischen Ausstrahlung und einer ledrigen, teilweise rauhen Oberfläche. Freude und Trauer in eins.

Werbeanzeigen

2 Gedanken zu “neuer Pott: Sakeschälchen (guinomi) David Morrison Pike

  1. Pingback: neuer Pott: Reisschale Jan Kollwitz, Chawan David Morrison Pike « Teeschale

  2. Pingback: Töpfermarkt Oldenburg 2012: Reimar Krüger « Teeschale

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s