neuer Pott: Tetsubin „Mozuya Gata Arare“ Kunzan – Sasaki Katsuo – Teil II

Inzwischen habe ich den Kessel einige Zeit in Gebrauch und ein erstes Fazit erscheint angebracht:

Positiv: Tatsächlich schmeckt mir der Tee mit dem auf diese Weise erhitzten Wasser deutlich intensiver, aromatischer.
Muss man nicht glauben, kann im direkten Vergleich Edelstahlwasserkocher ./. Kessel erschlossen werden.


Überraschend: Ein metallischer Eisengeschmack ist dabei nicht festzustellen.

Nett: Habe dazu eine kleine Heizplatte für das Arbeitszimmer gekauft und so auch dort immer heißes Teewasser.

Negativ: Hoffentlich behandle ich den kleinen Kerl richtig. Die Videoanleitung habe ich mir auf der Internetseite des Anbieters natürlich angesehen und mich daran gehalten. Trotzdem hat er stellenweise innen ganz schön rostige Ausblühungen, vor allem auch im Bereich einer der beiden Urushi-Abdichtungen im Boden, wo der Kessel herstellungsbedingt in der Form ein Loch hat. Ist natürlich noch dicht, aber eine gewisse Sorge besteht schon. Vielleicht sollte ich anleitungsgemäß tatsächlich mal ein paar Teeblätter zur Reduktion darin kochen, bis im Laufe der Zeit eine Kalk-Patina entstanden ist; das wird bei unserem vergleichsweise weichen Wasser wohl eine ganze Weile dauern.

 

 

 

– die hier ggf. folgende Werbung stammt nicht von mir –


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