neuer Pott: antike Vase von „kunst-a-bunt.de“, Berlin

Es scheint sich momentan so einzupendeln, dass ich mindestens einmal im Jahr in Berlin bin. Und da braucht man natürlich jedes Mal ein schönes Mitbringsel 😉

Auch dieses Jahr habe ich zunächst „Enishi“ aufgesucht.

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(Die Pappelallee ist dort inzwischen fertig saniert.) Es gab wieder einige schöne Stücke, für mich war allerdings nicht das Richtige dabei.

Danach habe ich den matchashop.berlin gesucht und – nach einer umzugsbedingten kleinen Schnitzeljagd in die Husemannstraße – auch gefunden. Interessiert hat mich vor allem die Möglichkeit, Chawan von Dirk Aleksic sehen / erwerben zu können. Die waren leider gerade alle aus – etwa im November kann es dort ggf. neue geben. Kein Problem; ich behalte es im Auge.

Und dann bin ich sozusagen unterwegs im Galerieladen „kunst-a-bunt“ am Kollwitzplatz fündig geworden.

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Es gibt dort über Gemälde, Radierungen, Lithographien und andere hochwertige Drucke namhafter Künstler auch anderweitige Antiquitäten, Glaskunst (unter anderem einiges von Wagenfeld) und sogar Wein. Und eben diese kleine Vase:

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(Hintergrundgestaltung wieder einmal von der Jugendherberge Berlin Ostkreuz 😉 )

Genau genommen hatte ich sie zunächst nur in der Hand, fand sie ganz nett, aber irgendwie gar nicht mein Stil, zu bunt, zu „Porzellan“, zu gewollt, die Form… Immerhin handgedreht und nicht gemodelt, nicht gestempelt, sondern handsigniert (getuscht), erkennbar alt, aber bis auf einen sehr kleinen Nick am oberen Rand unbeschädigt. Ich habe sie dann trotzdem stehen gelassen.

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Und dann ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Kennen Sie das? Also, am nächsten Tag wieder hin, nochmal genauer geguckt.

Unten noch Überreste mit Fettstift von einer alten Museums-/oder Sammlungsnummer. Nicht überladen, sondern mit freien Flächen, die das feine Craquelee mit Brand-/Glasur’mängeln‘ zeigen und das Auge entspannen. Etwas ’schief‘, das Gold teilweise abgenutzt. Die Konturen sehr präzise, das Gefieder der Pfauen (fenghuang?) auch (in mehreren, fühlbaren Aufglasurschichten), ansonsten locker, teilweise fast laienhaft (besonders manche Rot- und Rosa-Bereiche, andere dafür bei den Früchten z.B. wieder sehr genau / dreidimensional, spricht für manufakturartige Bemalung durch mehrere Personen). Keine (blaue) Unterglasur, die für Arita-Porzellan typisch wäre. Vielleicht gar kein Porzellan, sondern Feinsteinzeug?

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Also glücklich mitgenommen und in der JH schon mal abgelichtet 🙂

Ich bin mir auch nach Recherchen im Netz noch nicht so ganz sicher, was mir da zugelaufen ist, aber das ist ja gerade das Spannende.

So sieht der florale Erstbezug Zuhause aus:

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Ca. 14 x 7,4 cm klein und irgendwie richtig entzückend 🙂


die hier ggf. folgende Werbung stammt nicht von mir..

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